Teckelzucht - zum Fundsteinhof
 


 
 

Zuchtschau des Osnabrücker Teckelklubs

Ronja heißt die kleine schokobraune Räubertochter von Züchter Frank Unnewehr.
"Der schönste aller Hunde"


Bissendorf. Mit einem fröhlichen Halali der Jagdhornbläser wurden die zahlreichen Besucher der Zuchtschau des Osnabrücker Teckelklubs auf dem Clubgelände bei Gut Stockum begrüßt.

Ein Hundeverein mit eigener Band? Beim Teckelclub ist das überhaupt keine Frage, sind doch etliche Mitglieder passionierte Jäger und setzen ihren „Dachshund“ als Jagd- und Gebrauchshund ein. Bei der Schau ging es aber vor allem um den „Formwert“, der für die Zucht entscheidend ist.

„Jeder von Ihnen ist mit dem schönsten aller Hunde gekommen und geht auch wieder mit dem schönsten aller Hunde nach Hause“, war sich Zuchtrichter Andreas Tornau aus Bad Salzuflen gleich zu Anfang sicher und baute damit wohlweislich eventuellen Enttäuschungen vor. Aber die gab es nicht: Von den 44 teilnehmenden Hunden erhielten immerhin 24 die Note „vorzüglich“, weitere zwölf wurden als „sehr gut“ beurteilt – ein für die Zuchtauslese sehr guter Durchschnitt.

Es waren denn ja auch wirklich nur hübsche Hunde gekommen – egal ob in Standard-, Zwerg- oder Kaningröße, egal ob Lang-, Kurz- oder Rauhaar, egal ob einfarbig rot, zweifarbig schwarz, braun, gefleckt, saufarben oder gestromt.

Bei so vielen Varietäten dürfte für jeden etwas dabei sein, und Clubvorsitzende Brigitte Tute ist zuversichtlich, dass der Dackel nicht aus der Mode kommen wird.

Denn abgesehen von seinen hervorragenden jagdlichen Eigenschaften – Jäger und zweiter Vorsitzender Matthias Berstermann lobte in diesem Zusammenhang vor allem die untrügliche Nase dieser Rasse – sei ein gut erzogener Dackel auch ein überaus lieber Hund, so Brigitte Tute. Seit vielen Jahren organisiert sie mit dem an die 90 Mitglieder zählenden Verein die jährliche Zuchtschau, zu der stolze Hundehalter von weit her anreisen.

Wie beispielsweise Detlev Springob aus Emden, der gleich zwei Dackel mitgebracht hatte: Athos, auf Zuchtschauen ein alter Hase, wenn man das überhaupt von einem Dackel sagen darf, und Axel, für den der Nachmittag in Stockum eine Premiere war.

Gleiches galt für den 14 Monate alten Paul – für den Zuchtrichter wie für „Frauchen“ Julia Glasmeier aus Ibbenbüren „ein Traumhund“.

Ebenfalls eine kleine Schönheit ist die neunmonatige Ronja, die mit ihrem schokobraunen Fell „eher schwer zu züchten ist, da hierfür beide Eltern Braunträger sein müssen“, erklärt Frank Unnewehr aus Osnabrück.

Häufiger anzutreffen, aber dennoch natürlich nicht minder hübsch, sind da die rein Roten, wie Monty mit seinen Kindern Toni, Tora und Trude. Eine niedliche Dackel-Familie, die zum „Formwert“ auch noch jede Mengel Temperament in den Genen haben dürfte.

AUTOR / FOTO - KERSTIN BALKS

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